METRO GROUP MARATHON 2005, DÜSSELDORF



Auf Grund des umfangreichen Bildmaterials kann der Bericht über meinen 8. Marathon einwenig detailierte ausfallen, auch wenn diese Bilder am Ende nur mein Leiden zeigen können. Aber der Reihe nach:


Die Vorbereitung war optimal

Eine sehr gute Vorbereitung lag hinter mir. Der letzte Belastungstests bei sehr schönem Frühlingswetter eine Woche vorher bei der Breitscheider Nacht verlief optimal und meine Bänderdehnung machte mir nach nur 2 Wochen ein Glück nicht mehr zu schaffen. Also bin ich zuversichtlich an den Start gegangen diesmal die 3:30 Marke endlich zu knacken.

Im Gegensatz zu Frankfurt habe ich mich endschieden diesmal von Anfang an mit 4:55 (plus/minus) proKilometer klar den 3 einhalb Stundenkurs aufzunehmen. Und es lief auch gut. Vom Start weg haben wir sofort das richtige Tempo konstant gefunden. Die ersten 10km nach gut 49min. passiert.






30.04.2005 Breitscheider Nacht




Unsere Gruppe bei Kilometer 10 am ARAG Haus noch komplett. Ab hier stiess Bungi auf seinem Begelitfahrrad bis ins Ziel zu uns.

30km mit Begleitfahrrad durch Düsseldorf

Nach weiteren 4 Kilometern schlug sich dann mein Begleitfahrad gestuert von Andreas Bungartz an meine Seite und wich bis ins Ziel nicht mehr von meiner Seite. So entstanden eine Reihe von Bildern, die nun die weiteren knappen 30km dokumentieren: zum Beispiel wie wir auf der Brehmstrasse in den ersten Regenschauer gerieten, bei Halbmarathon (immer noch im Zeitplan mit 1:43 Std.) und bei 25km frohen Mutes immer noch frisch wirkten (und waren) und später dann kurz vor 30km den Anstieg zur Rheinkniebrücke in Angriff nahmen


Brehmstrasse, km 15




Anstieg am Rheinturm, km 28

Der Mann mit dem Hammer wartete bei km 32

Auch die 30km Zeit war weiterhin voll im Plan, aber da wusste ich noch nicht, dass der Mann mit dem Hammer unter der Theodor Heuss Brücke auf mich wartet. Von jetzt auf gleich war auf einmal Schluss. Der Schritt wurde kürzer und die Kilometerzeiten purzelten. Wie das im Bild aussieht ... naja, die Einsamkeit des Marathonläufers bei km34 in Lörrik. Kurz kam auch der Gedanke ans Aufhören. Aber mit dem Hintergedanken an die hoffentlich gute Stimmung auf der Luegallee, vorbei an der METRO Marathonlounge waren diese Gedanken schnell verflogen. Und so schleppte (so muss man es diesmal nennen) ich mich ins Ziel nach 3:37.29.


Die Einsamkeit in Düsseldorf Lörrik


Die letzten Meter: Hier bereits bei Kilometer 41 auf der Graf Adolf Strasse.  Der Zieleinlauf nach 3:37:21. 


Andreas Bungartz auf dem Begleitfahrrad

Im Ziel entluden sich dann die über Düsseldorf hängenden Regenwolken endgültig. Leider war die Zielverpflegung und -organisation nicht ganz so optimal. Das sehr schlechte Wetter war da sicherlich mit Schuld, aber auch das sollte in die Planungen mit bedacht werden.

Hier möchte ich noch mal Bungi, meinen fotografierenden Fahrradbegleiter danken - war eine super Sache und eine sehr gute Arbeit




... und danach war ich doch noch ein Sieger

Klar im Ziel gab es die obligatorische Medallie, die auch diesmal wieder eine Person meiner Wahl geschenkt bekommt. Aber am Abend erreicht mich dann die überraschende Nachricht, dass meine Jungs aus der 3. Mannschaft am Nachmittag in meiner Abwesenheit völlig überraschend zum Angermundbezwinger-Bezwinger wurden und im letzten und entscheidenden Spiel gegen TV Tiefenbroich mit 19:15 gewonnen haben und somit doch noch den Aufstieg in die Kreisliga geschafft haben. Somit wurde am Abend noch ausgiebig im Ratingen
gefeiert und alle Strapazen vom Tag waren bei lecker Bierchen vergessen.

Und in der Firma wurde ich dann noch als bester Marathonläufer unserer Firma mit einer Flasche Champus geehert. Na bitte ...

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